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Fahrradtour München Venedig (GPS Tour)

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Fahrradtour München-Venedig

Wieder etwas von der ewigen Bucketliste gestrichen. Der erste Teil weitestgehend bekannt; ab nach Tegernsee, über den Achensee ins Inntal. Das grade entspannte Stück beim vollen Bergpanorama. Dann ging es nach oben. Und wieder nach oben. Und wieder. Um 8 Uhr aufgebrochen und nach 19 Uhr nach Brenner. Von Sterzing aus wäre die ganze Nummer deutlich leichter gewesen. Damit hätte ich den Brenner auch abgehackt. Schöne Strecke – hätte ich eher machen sollen. Von dort aus rollte ich entspannt die geile Strecke runter bis Sterzing wo ich auf dem Camping nach 21 Uhr ankam. Ein echt langer Tag. Zelt aufbauen, eine Pizza und zwei Bier und ab ins Bettchen. Mein neues Zelt mag zwar leicht sein, aber man fühlt sich wie Schneewittchen im Sarg. Allzu viel Platz ist da nicht mehr. Im alten Zelt fühlte ich mich da ein Stück wohler.

 

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Zweiter Tag

Früh auf, packen und los. Weit vor 7 Uhr bereits nach Brixen unterwegs und dort nach links in die Dolomiten. Im Laden bei echt netten Tirolern mir zwei Paninos zum Frühstück machen lassen. Irgendwie plätschert der Tag vor sich hin, wenn man vor sich hin am Rad strampelt. Am Nachmittag kam ich an den Dolomiten vorbei und durfte endlich nach unten bis nach Cortina. So viele Highlights in zwei Tagen – deswegen zieht man doch los, oder? Am teuersten Camping (20€) meiner bisherigen Biketouren hatte ich bereits das härteste weit hinter mir. Ab hier ging es nur noch nach unten oder grade aus. Hatte nach zwei Tagen bereits 300km intus.

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Dritter Tag

Zeit für etwas italienisches Flair. Cappuccino und Brioches zum Frühstück ist schon mal ein guter Anfang. Soweit hatte ich immer Glück mit Campings entlang der Route. Leider gab es um Treviso rum keine bekannten Campings. Eher per Zufall fand ich raus, dass man an einem Wakeboard Camp übernachten kann. Da es Samstag war hatte ich on top eine Techno Party als gratis Hintergrundmusik dazu. Gott sei Dank gibt es Wein der einem tiefen Schlaf bringen kann.

Vierter Tag

Willkommen in der Hitze Italiens. Durch die Schlafplatz Wahl weichte ich zum ersten mal von der offiziellen Route ab. Am Morgen habe ich um Treviso einen Bogen gemacht und schloss wieder zur Route auf. Nachdem ich aus dem abgesperrten Wakeboard Park raus gekommen bin. Richtung Jesolo – der Traum aller Camping Deutschen. Nach 50km oder so war ich also dort und rollte an Eisdielen, Shops, Bars und Restaurants vorbei. Bis Punta Sabbioni fuhr ich entspannt bei 33 Grad; am Schluss lockere 510km und das endlich mal kurz vor Venedig. Erstmal musste ich ein Camping finden, das sich nicht zu fein war einen Biker mit Zelt für nur drei Tage aufzunehmen. Das scheint dort während der Sommerferien so ein Ding zu sein.

Eine geile Tour die ich vielleicht nochmal machen werde. Vielleicht wäre ich ohne die Hitze dort länger geblieben. Weiß zwar nicht warum ich das alles nicht locker angehen kann, aber vielleicht ist es mein Ding.

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Venedig

Heiß, überfüllt und wunderschön. Es waren gute & ruhige Tage in Venedig. Rumlaufen, essen, rumlaufen, essen, rumlaufen, Espresso & Sprizz, rumlaufen ah ja.. und essen. Halber Tag in der Stadt den Rest am Pool im Camping. Sobald man weg von den Hauptspots ist, wird es auch in Venedig ruhiger. Bis auf die Hitze war alles süper. Leider sind die Nächte im Zelt bei Hitze alles andere als angenehm. Mal liegt schweißgebadet in diesem mini Sarg und wartet bis man morgens wieder raus kann. Damit habe ich auch die Schattenseiten der ganzen Fahrrad & Zelten Nummer kennen gelernt.

Für die Rückfahrt war diesmal der Flixbus für 35€ mit dem Fahrrad dran. Hätte ich schon eher ausprobieren sollen.  

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volle Distanz: 534.53 km
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